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Was ist Infrarot?

Heizen mit infraroter Strahlungswärme

Infrarote Strahlungswärme – das steht derzeit für zufriedene Kunden, aber auch viele Mutmaßungen bis hin zu Fehlinformationen bzw. -interpretationen. Wir möchten deshalb einen kleinen Überblick geben, was infrarote Heizungssysteme können, welche Technologie in ihnen steckt, für wen sie geeignet sind und wie sie effizient und kostengünstig eingesetzt werden.

Vorab ein paar interessante Zahlen: Eine Umfrage in Österreich und Deutschland zum Thema „Infrarote Wärmesysteme“ ergab ein überraschendes Ergebnis: In Österreich konnten fast 80% der Befragten etwas mit dem Begriff „Infrarote Wärmeausstrahlung“ verbinden, in Deutschland dagegen waren es nur 5%! Die Umfrage wurde vor einigen Jahren durchgeführt, inzwischen ist die „Strahlungswärme“ auch in Deutschland immer präsenter. Dies ist vor allem auf innovative Unternehmen und deren anspruchsvolle Produkte zurückzuführen. Kunden und Anwender berichten ausgesprochen positiv, mitunter euphorisch, über die Eigenschaften infraroter Heizungssysteme. So konnte sowohl aus ökonomischer, kundenspezifischer als auch wissenschaftlicher Sicht manch unseriöse und nachweislich falsche Veröffentlichung widerlegt werden.

Unser Unternehmen hat sich der Technologie von Anfang an wissenschaftlich genähert. So wurden erhebliche Mittel in F&E-Maßnahmen investiert, u.a. dank der Hessen-Agentur und dem Förderprogramm LOEWE (Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich- ökonomischer Exzellenz).

Es entstand ein Kompetenzteam aus unseren eigenen Entwicklungsingenieuren in enger Kooperation mit dem Zentrum für Festkörperanalytik der Universität Gießen (unter der Leitung von Prof. Dr. rer.nat. Bruno K. Meyer) und dem Institut Biolicht der Berliner Charité (unter der Leitung von Dr. Piazena). Gemeinsam wurde ein so ein innovatives, marktfähiges Produkt entwickelt.

Warum infrarot?

Bei der Entwicklung einer modernen Heizung stand für uns die Nutzung innovativer Technologien im Vordergrund. Aus wirtschaftlichen und technologischen Gründen, aber auch aus Umweltbewusstsein und Zukunftsdenken haben wir uns schließlich für Infrarot-Strahlen als Wärmequelle entschieden. Unsere Infrarot-Heizkörper verfügen über eine pulverbeschichtete Aluminiumoberfläche. Diese Legierung bietet die besten Wärmeleit- Eigenschaften und eine konstant positive Energiebilanz. Dies bestätigen auch Messungen zur Leistungsfähigkeit und zur Intensität der Strahlungswärme, die von Experten der Universität Gießen und des Instituts Biolicht Berlin durchgeführt wurden. Des Weiteren hielten unsere Heizkörper allen Zertifizierungs- und sonstigen Prüfverfahren stand und erfüllen die geforderten Normen und DIN-Vorschriften.

Heizen mit infraroter Strahlungswärme hat Vorteile

  • Angenehme Strahlungswärme nach kurzer Aufheizzeit
  • Konstant geringer Energieverbrauch mit Stromspar-Effekt
  • Flexible elektronische Temperatur-Regelung
  • Lange Lebensdauer und Wartungsfreiheit
  • Als allergiefreundliche Zusatzheizung nutzbar
  • Modernes, individualisierbares Produktdesign
  • Einfache, eigenständige Installation
  • Sicherheit durch TÜV-Zertifizierung und andere unabhängige Prüfinstitute

Die Energieeffizienz

Um in der Praxis eine hohe Wärmeleistung zu erzeugen, verwenden wir so genannte Heatsink-Pasten. Außerdem wurden Aluminiumoberflächen als idealster Wärmetransmitter ermittelt, da hier der Energieverlust am geringsten ist. So erreichen unsere infrawarm- Produkte einen besonders hohen Wirkungsgrad bei vergleichsweise geringem Energieaufwand.

Das Wirkprinzip

Strahlungswärme Konvektionswärme

Der Infrarot-Heizkörper wird entweder klassisch an der Wand angebracht oder direkt in diese verbaut. Die Energiequelle des Systems ist Strom. Dieser erzeugt langwelliges, gesundes Infrarot-Licht, das die Wärme zunächst an den Menschen und dann auch an die Umgebung überträgt. Denn durch geschickte Wärmeableitung an der Rückseite der Strahler findet zusätzlich eine Erwärmung der Wand statt. Dies vergrößert die spürbare Wärmeempfindung. Der Raum wird gleichmäßig warm und erzeugt eine angenehme Wohlfühlwärme.

Das Funktionsprinzip

Alle Oberflächen im Raum absorbieren und emittieren Wärmestrahlen. Die höher temperierte Fläche gibt an die niedriger temperierte Fläche Energie durch Strahlung ab. Umgekehrt geschieht dasselbe, so dass sich die Größe des Strahlungsaustausches proportional zur Differenz beider Strahlungsleistungen verhält. Durch den Strahlungsaustausch gleichen sich Oberflächentemperaturen im Raum an. Es entstehen gleichmäßig temperierte Flächen einschließlich der Möbel und Raumgegenstände. Das Ergebnis: Der Mensch fühlt sich wohl in seiner Umgebung.

Die Strahlungsleistung der temperierten Fläche folgt dabei dem Stefan/Boltzmann-Gesetz, das diese proportional zur vierten Potenz der absoluten Temperatur einer Oberfläche definiert. Darin liegt ein entscheidender Vorteil: Allein durch die Oberflächentemperatur, also unabhängig von Umgebungstemperaturen, werden Wärmestrahlen emittiert.

Formel: qr∼T

4qr: Strahlungsleistung (W/m2)

T: absolute Temperatur in Kelvin (K) [t(K) = 273 + θ(°C)]

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